Freie Straßenkarten

OpenStreetMap bei den Linuxwochen in Wien

OpenStreetMap bei den Linuxwochen in Wien

Wenn über Kartenmaterial im Internet gesprochen wird, ist neben ein paar lokalen Anbietern, Google-Maps ganz besonders im Gespräch.
Aber recht schnell merkt man, dass dieses properitäre System einem sehr stark einschränkt. Das der OpenSource Gedanke nicht nur auf Software eingeschränkt ist, zeigt daher das OpenStreetMap Projekt.

Bei den Linuxwochen wurden die Neuigkeiten rund um und über OpenStreetMap dem interessierten Nutzer- und Entwicklerpublikum demonstriert.

Neben einer allgemeinen Vorstellung über das Projekt werden besondere Vorteile und Eigenschaften gezeigt. Und weiters wird das Thema Nutzungsrechte und Lizenzbedingungen aufgegriffen.

Wer Karten in Print- oder anderen Projekten verwenden mussopenstreetmap

macht sich natürlich Gedanken über die Genauigkeit, Aktualität und Kosten von entsprechendem Kartenmaterial.
OpenStreetMap ist ein Projekt, welches die Informationen zu Stadtplänen, Wanderkarten, Radrouten, Langlaufrouten, Reitkarten, etc… von den Benutzern erhält. Man kann Korrekturen und Ergänzungen ganz einfach eintragen. Mit günstigen GPS-Trackern kann man sogar eine zurückgelegte Strecke einfach importieren. Das eigenet sich ganz besonders bei z.B.: Wandertouren.

Die kommerzielle Nutzung von OpenStreetMap

ist durch die Exportmöglichkeiten als Bildaten und im XML Format sehr mächtig. Google-Maps erlaubt die Nutzung auschließlich über die Verwendung der bereitgestellten API. Dies behindert die Nutzung der Daten für viele Systeme. Zum Beispiel kann man Google-Maps nicht für freie Navigationssysteme verwenden oder die Daten in ein Format für die Verwendung in properitären Navigationssystemen konvertieren.

OpenStreetMap kooperiert mit Wikipedia

und hat vor kurzem 15.000 Euro für die Investition in Hardware von Wikimedia Detuschland zugesprochen bekommen. Es haben sich Teilnehmer von Wikipedia und OpenStreetMap zusammengefunden und entwickeln gerade eine erweiterte Infrastruktur mit Werkzeugen für das OpenStreetMap Projekt.

Fehler im Kartenmaterial bei OpenStreetMap

werden über OpenStreetBugs besprochen, angemerkt bzw. kritisiert. Hat man einen Fehler bemerkt, dann kann man darauf hinweisen wenn man es nicht selbst ausbessern kann oder möchte.

Die Genauigkeit von OpenStreetMap

ist ganz einfach zu demonstrieren. Es handelt sich hierbei um das Gebiet mit und rund um den Schönbrunner Schloßpark.

Hier das Beispiel von Google-Maps:


Größere Karte bei Google-Maps

Und hier das gleiche Gebiet mit dem Material von OpenStreetMap:


Größere Karte bei OpenStreetMap

Ich möchte hierbei ganz besonders auf die Details in den Gärten, bei den Häusern und bei den Beschriftungen der Wege und Bauten hinweisen.

  1. OpenStreetMap vs. Google-Maps
  2. Linuxwochen in Wien
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  5. PHP: in_array ist langsam (UPDATE)